Vielleicht hast du schon einmal von dieser Idee gehört, die in den Foren die Runde macht:CBD-Öl auf ein Stück Zucker zu geben. Mama möchte dir gegenüber ganz klar sein: Auf ihren Ölen steht der Hinweis „Dieses Produkt ist nicht zum Verzehr bestimmt“. Ich erkläre dir, was dieser Satz bedeutet, warum man sich daran halten muss und was die Vorschriften zu CBD besagen.
Zu merken
- Die CBD-Öle von Mama Kana sind nicht zum Verzehr bestimmt: Das steht auf dem Etikett.
- In Europa gelten CBD und Hanfextrakte als „neue Lebensmittel“, die bislang nicht zugelassen sind.
- Die richtige Vorgehensweise ist ganz einfach: Man muss nur das Etikett lesen und die Anweisungen befolgen, mehr nicht.
CBD-Öl und Zucker: Woher kommt diese Idee?
CBD hat innerhalb weniger Jahre große Popularität erlangt. Mit dieser Popularität werden im Internet, in Videos oder unter Freunden viele Tipps weitergegeben. Die Geschichte mit dem Zuckerwürfel gehört dazu.
Diese Tipps stammen weder von den Herstellern noch von den Behörden. Sie werden von Mund zu Mund weitergegeben, ohne dass überprüft wird, was auf dem Produktetikett steht oder was gesetzlich erlaubt ist. Genau hier möchte Mama dir helfen, den Durchblick zu behalten.
Ein CBD-Öl ist kein Speiseöl, und Zucker ändert daran nichts. Was zählt, ist der vom Hersteller und Verkäufer des Produkts vorgesehene Verwendungszweck. Und dieser Verwendungszweck ist schwarz auf weiß auf der Flasche angegeben.
Was auf dem Etikett unserer Öle steht
Ein eindeutiger Hinweis
Auf jeder Flasche Mama-Kana-CBD-Öl findest du den Hinweis „Dieses Produkt ist nicht zum Verzehr bestimmt“. Das steht nicht nur zur Zierde dort. Es besagt lediglich, dass das Produkt nicht zum Verzehr, zum Mischen mit Lebensmitteln oder zum Auftragen auf ein Stück Zucker verkauft wird.
Warum sollte man sich an die Etikettierung halten?
Das Etikett ist die offizielle Gebrauchsanweisung des Produkts. Es gibt wieder, was der Hersteller garantiert und was die Vorschriften zulassen. Wer diesen Rahmen überschreitet, verwendet das Produkt auf eine Weise, für die es weder konzipiert noch geprüft wurde.
Mama sagt es dir in aller Freundlichkeit: Wenn ein im Internet gelesener Tipp den Angaben auf dem Etikett widerspricht, hat das Etikett Recht. Und wenn du dir unsicher bist, frag uns einfach, bevor du etwas kaufst.
Was dir das Etikett sonst noch verrät
Auf der Flasche sind außerdem der CBD-Gehalt, die Art des Extrakts (Vollspektrum, Breitspektrum oder Isolat), das Trägeröl, die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Anhand dieser Informationen kannst du die Produkte vergleichen und weißt genau, was du in den Händen hältst.
Was die Vorschriften zum CBD besagen
CBD, ein nicht zugelassenes „neues Lebensmittel“
In Europa gilt jedes Produkt, das vor Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang verzehrt wurde, als „neues Lebensmittel“. Es muss geprüft und zugelassen werden, bevor es zum Verzehr in Verkehr gebracht werden darf (EU-Verordnung 2015/2283). CBD und andere Hanfextrakte fallen unter diese Kategorie, und bislang ist keines davon zugelassen.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärte im Juni 2022, dass sie sich mangels ausreichender Daten noch nicht zur Sicherheit von CBD als neuartiges Lebensmittel äußern könne. Im Februar 2026 veröffentlichte sie ein Update, in dem bestätigt wird, dass diese Datenlücken weiterhin bestehen.
Was eine Verbrauchsgeschichte aufweist
Nur wenige Teile der Hanfpflanze fallen nicht unter diese Regelung, da sie bereits vor 1997 in Europa konsumiert wurden:
- Hanfsamen und deren Derivate, wie beispielsweise Hanfsamenöl;
- Hanfblätter, die ausschließlich zum Aufgießen mit Wasser bestimmt sind, ohne Blüten und ohne Zusatz von Cannabinoidextrakten.
Ein CBD-Öl hingegen enthält einen Hanfextrakt. Es fällt daher nicht unter diese Ausnahmen.
Mamas Tipps für die richtige Wahl deines Öls
Ein hochwertiges CBD-Öl auswählen
Ich empfehle dir ein CBD-Öl ohne unnötige Zusatzstoffe, das vorzugsweise aus biologisch angebautem Hanf gewonnen wird. Achte vor allem darauf, dass das Produkt von einem unabhängigen Labor geprüft wurde: Du kannst diese Analyseergebnisse jederzeit bei uns anfordern. Sie bestätigen den CBD-Gehalt und die Einhaltung des gesetzlichen THC-Grenzwerts, der 0,3 % nicht überschreiten darf.
Schau dir auch die Art des Extrakts an. Damit du den Überblick behältst, hat Mama einen Leitfaden zu den Unterschieden zwischen Vollspektrum, Breitspektrum und Isolat verfasst.
Richtig lagern
CBD-Öl sollte licht- und wärmegeschützt in einer fest verschlossenen Flasche aufbewahrt werden. Vermeide die Fensterbank, das Auto im Sommer oder das Badezimmer. Um zu erfahren, wie lange es haltbar ist, lies unseren Artikel über das Verfallsdatum von CBD-Öl.
Vorsichtsmaßnahmen
Wenn du gesundheitliche Probleme hast, Medikamente einnimmst, schwanger bist oder stillst, solltest du dich vor der Anwendung eines CBD-Produkts von deinem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Bei Fragen ist ein medizinischer Fachmann immer der beste Ansprechpartner.
Bewahre deine CBD-Produkte außerdem immer außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf und bewahre sie in ihrer Originalflasche mit Etikett auf. Das Etikett erinnert dich daran, wie du dein Produkt richtig anwendest.