CBD und Koffein: Ist das eine gute Kombination?
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INHALT
Wenn du deinen Morgenkaffee liebst, dich aber auch für CBDinteressierst, gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest! Einige behaupten, dass beides wunderbar zusammenpasst, andere, dass diese Kombination widersprüchlich ist. Mama erklärt dir alles.
Bevor man beide miteinander vermischt, muss man verstehen, was sie getrennt voneinander bewirken.
Wenn du deinen Kaffee trinkst, blockiert das Koffein einen Neurotransmitter namens Adenosin, der für das Gefühl der Müdigkeit verantwortlich ist. So bleibt dein Gehirn im Wachmodus.
Du fühlst dich konzentrierter, wacher, manchmal sogar ein wenig aufgeregt. In hohen Dosen kann Koffein jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Nervosität, Schlaflosigkeit oder sogar Angstzustände hervorrufen, wenn du empfindlich reagierst.
Cannabidiol wirkt seinerseits auf das Endocannabinoidsystem, einem biologischen Netzwerk, das dabei hilft, Stress, Schlaf, Appetit oder Schmerzen zu regulieren. Wenn du meine Artikel schon gelesen hast, weißt du bestimmt, dass CBD keine psychoaktive Substanz ist, d. h. es macht nicht high. Es hatjedoch eine entspannende und beruhigende Wirkung.Studien zufolgehilft es, Ängste zu lindern und den Alltagsstress besser zu bewältigen.
Verstehst du, worauf Mama hinauswill? Das eine stimuliert, das andere entspannt. Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Gegensätze zu sein, aber zusammenkönnen sie ein subtiles Gleichgewichtschaffen, vorausgesetzt, sie sind gut dosiert.
Was passiert also, wenn man beides kombiniert?
Einige Konsumenten sprechen von einem „Zen-Fokus“-Effekt . Das Koffein sorgt für Dynamik, während das CBD Nebenwirkungen wie Nervosität oder Herzklopfen mildert. Du bleibst konzentriert, aber ohne Anspannung und Stress.
Andere hingegen sagen, dass sie keinen Unterschied spüren, wenn sie beides kombinieren. Und das ist eigentlich ganz normal, denn es hängt ganz von deinem Körper, deiner Koffeinverträglichkeit und der eingenommenen CBD-Dosis ab.
Die wissenschaftliche Forschung ist noch begrenzt, aber einige vorläufige Studien lassen vermuten, dass:
Auf dem Papier ist das also eine vielversprechende Mischung, aber nur, wenn man vernünftig bleibt und hochwertige Produkte verwendet.
Wenn du diese Mischung ausprobieren möchtest, erkläre ich dir, wie du es richtig machst. Du musst dafür weder Barista noch Chemiker sein!
Am einfachsten ist es, ein CBD-Ölund ein paar Tropfen davon in deinen Lieblingskaffee oder Latte zu geben. Beginne immer mit einer niedrigen Dosis (etwa 5 bis 10 mg CBD) , um die Reaktion deines Körpers zu beobachten, und füge deiner Tasse ein Fett hinzu, da CBD nicht wasserlöslich ist.
Achtung: Gib das Öl nicht in kochend heißen Kaffee, dadie Hitze die Cannabinoide verändern kann. Warte ein bis zwei Minuten, bevor du das CBD hinzufügst, oder trinke lieber ein lauwarmes Getränk. Es gibt auch bereits mit CBD angereicherte Kaffeesorten.
Viele Menschen berichten von einer ausgleichenden und anhaltenden Wirkung:
Andere hingegen verspüren den gegenteiligen Effekt, nämlich erhöhte Müdigkeit oder ein Gefühl der Benommenheit. In diesem Fall ist die Dosierung nicht geeignet.
CBD blockiert nicht die stimulierende Wirkung von Kaffee,kann jedoch deren Übermaß mildern. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die nach zwei Espressi zittern, kann es Ihnen helfen, diesen Anstieg besser zu bewältigen. Wenn Sie jedoch Kaffee trinken, um richtig wach zu werden, wird Ihnen die Wirkung milder und weniger stark erscheinen.
Wie immer bei CBD kommt es auf die richtige Balance an. Hier sind die häufigsten Fehler, die Mama dir ersparen möchte:
Sind CBD und Koffein also eine gute Kombination? Die Antwort lautet: Ja, wenn es richtig gemacht wird. Zusammen können sie dir ein subtiles Gleichgewicht zwischen Energie und Gelassenheit bieten, aber wie immer sind Mäßigung und Qualität der Schlüssel zum Erfolg.