CBD-Toleranz: Gibt es sie und wie geht man damit um?
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INHALT
Wenn du regelmäßig in einem CBD-Shop einkaufst, hast du dich vielleicht schon einmal gefragt, warum sich die Wirkung nach mehreren Wochen der Einnahme manchmal anders anfühlt. Ist das nur ein Eindruck oder eine echte Toleranz? Ich kläre dich über diese Frage auf.
Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass CBD bei der Mehrheit der Konsumenten keine oder nur eine geringfügige Toleranz hervorruft.
Eine Abnahme der spürbaren Wirkungen lässt sich manchmal durch andere Faktoren als die Toleranz selbst erklären.
Eine Anpassung der Nutzung, der Wechsel zwischen verschiedenen Produkten oder gelegentliche Pausen können dazu beitragen, ein stabiles Erlebnis aufrechtzuerhalten.
In der Pharmakologie bezeichnet Toleranz eine allmähliche Abnahme der Reaktion des Körpers auf eine Substanz nach wiederholter Einnahme. Mit anderen Worten: Eine Person muss die eingenommene Menge erhöhen, um eine ähnliche Wirkung wie zu Beginn zu erzielen.
Dieses Phänomen ist für verschiedene Substanzen wie Koffein gut dokumentiert. Wer selten Kaffee trinkt, kann bereits nach einer einzigen Tasse eine deutliche anregende Wirkung spüren. Nach mehreren Wochen täglichen Konsums lässt diese Wirkung oft nach.
Im Bereich Cannabis ist die Toleranz gegenüber THC ist ebenfalls gut bekannt. Eine regelmäßige THC-Exposition führt zu einer Anpassung der CB1-Rezeptoren des Endocannabinoidsystems. Diese Anpassung verringert nach und nach die Intensität der wahrgenommenen Wirkungen.
Die Situation bei CBD ist jedoch weitaus komplexer. Im Gegensatz zu THC bindet Cannabidiol nicht auf dieselbe Weise direkt an die CB1-Rezeptoren. Seine Wirkungsweise umfasst mehrere verschiedene biologische Mechanismen, was erklärt, warum Forscher unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich der Toleranz feststellen.
Die meisten wissenschaftlichen Studien am Menschen zeigen keine Anzeichen für die Entwicklung einer nennenswerten Toleranz gegenüber CBD.
Patienten, die Cannabidiol über mehrere Monate oder in bestimmten medizinischen Behandlungsprotokollen sogar über mehrere Jahre hinweg eingenommen haben, mussten ihre Dosis nicht systematisch erhöhen, um die gewünschten Wirkungen aufrechtzuerhalten.
Diese Beobachtung unterscheidet sich deutlich von dem, was im Allgemeinen bei THC beobachtet wird.
Mehrere Forscher sind der Ansicht, dass das Risiko, eine signifikante pharmakologische Toleranz gegenüber CBD zu entwickeln, relativ gering erscheint.
Das bedeutet jedoch nicht, dass keinerlei Anpassungen möglich sind.
In einigen präklinischen Studien wurden Anpassungsphänomene bei bestimmten biologischen Rezeptoren beobachtet, die an der Wirkung von CBD beteiligt sind.
Allerdings basieren diese Beobachtungen an Versuchsmodellen lassen sich nicht unbedingt auf eine messbare Verringerung der Auswirkungen beim Menschen übertragen.
Die Forscher betonen daher die Notwendigkeit, die Arbeiten fortzusetzen, um die Auswirkungen einer langfristigen Anwendung besser zu verstehen.
In vielen Fällen hängt das Gefühl einer nachlassenden Wirksamkeit nicht unbedingt mit einer tatsächlichen biologischen Toleranz zusammen.
Die ersten Erfahrungen mit einem Produkt sind oft die prägendsten. Wenn du CBD entdeckst, achtest du ganz natürlich besonders auf jede einzelne Wahrnehmung, die du dabei hast.
Mit der Zeit werden diese Empfindungen vertrauter. Das Gehirn misst ihnen nach und nach nicht mehr dieselbe Bedeutung bei. Diese psychologische Anpassung kann den Eindruck erwecken, dass die Wirkung nachlässt , obwohl das Produkt nach wie vor auf ähnliche Weise wirkt.
Stresslevel, Müdigkeit, Schlaf, Ernährung oder auch körperliche Aktivität beeinflussen die Wirkung von CBD stark.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Eine Person, die beispielsweise mit dem Konsum von CBD-Vape während einer Phase starken Stresses zu nutzen beginnt, kann eine spürbare Verbesserung ihres täglichen Wohlbefindens erfahren.
Wenn sich einige Monate später sein Stresslevel verändert hat oder andere Faktoren hinzugekommen sind, kann sich sein Gesamtempfinden ändern, auch wenn das verwendete Produkt dasselbe bleibt.
Zwei Öle mit demselben CBD-Anteil können eine sehr unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen. Sekundäre Cannabinoide, Terpene, die Qualität der Extraktion oder auch die Herkunft des Hanfs beeinflussen das endgültige Profil des Produkts.
Es ist also möglich, dass der Eindruck einer verminderten Wirksamkeit einfach auf eine geänderte Rezeptur oder einem Terpenprofil, das weniger gut zu deinen Vorlieben passt.
Auch wenn die Verträglichkeit begrenzt zu sein scheint, gibt es einige bewährte Methoden, mit denen dudeine CBD-Anwendung langfristig zu optimieren.
Ich rate dir, einer konsequenten Anwendung den Vorzug vor einer systematischen Dosiserhöhung zu geben.
Du kannst auch gelegentlich die Terpenprofile variieren, dich für laboranalysierte Produkte entscheiden, deine tatsächlichen Bedürfnisse regelmäßig neu bewerten und kurze Pausen einlegen, wenn es sinnvoll erscheint.
Das Ziel ist nicht, mehr zu konsumieren, sondern die Faktoren besser zu verstehen, die dein Befinden beeinflussen.
Seit einigen Jahren begeistern cremige Texturen zahlreiche Feinschmecker. Produkte, die von modernen Extraktionsverfahren inspiriert sind, zeichnen sich durch diese besonders angenehm in der Anwendung befindliche Konsistenz.
Die berühmte Piatellahat beispielsweise maßgeblich dazu beigetragen, diese Art von Textur bei Premium-Harzen populär zu machen.
Diese Frage taucht oft auf, wenn es um Toleranz geht. Abhängigkeit und Toleranz sind jedoch zwei unterschiedliche Phänomene.
Nach den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen weist CBD ein geringes Suchtpotenzial auf.
Die Weltgesundheitsorganisation hat übrigens bereits seit mehreren Jahren darauf hingewiesen, dass Cannabidiol offenbar nicht die Wirkungen hervorruft, die üblicherweise mit suchterzeugenden Substanzen in Verbindung gebracht werden.
In klinischen Studien wurde kein Entzugssyndrom festgestellt, das mit dem bei bestimmten psychoaktiven Substanzen beobachteten vergleichbar wäre. Auch dieses Merkmal trägt dazu bei, CBD von THC zu unterscheiden.