Der Ursprung des Wortes „Marie-Jeanne“ und sein Zusammenhang mit Cannabis
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INHALT
Du hast den Namen sicher schon einmal gehört Marie-Jeanne im Zusammenhang mit Cannabis gehört. Dieser umgangssprachliche Ausdruck ist ebenso faszinierend wie amüsant. Aber woher kommt er eigentlich? Zwischen Geschichte, Sprache und Populärkultur nehme ich dich mit auf die Spuren eines Spitznamens, der berühmt geworden ist.
Marie-Jeanne stammt höchstwahrscheinlich aus dem Englischen Mary Jane, das wiederum mit dem Wort Marijuana.
Der Begriff „Marihuana“ hat umstrittene Ursprünge, die auf mexikanische, spanische und andere sprachliche Einflüsse zurückgeführt werden.
Dieser Spitzname zeigt, wie sich die Bezeichnung für Cannabis je nach Epoche und Kultur gewandelt hat.
Cannabis begleitet die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Der Hanf hat vielfältige Verwendungszwecke. Je nach Epoche wird er wegen seiner Fasern, für bestimmte traditionelle Zubereitungen oder zu Freizeitzwecken genutzt. Wenn eine Pflanze so viele Regionen und Epochen durchläuft, ändert sich ihr Name natürlich im Laufe der Zeit.
Jedes Volk hat seine eigenen Begriffe, umgangssprachlichen Ausdrücke oder lokalen Bezüge dafür. So hat Cannabis im Laufe der Zeit eine immense Vielfalt an Spitznamen angesammelt.
Die Menschen verkürzen, verdrehen oder verändern gerne Wörter. Sie schaffen Ausdrücke, die sich leichter aussprechen lassen oder lustiger sind. Auch Cannabis bildet hier keine Ausnahme. Je nach Land kann es Dutzende verschiedener Bezeichnungen haben. Manche stammen aus der Umgangssprache, andere aus der Musik oder den Medien.
Marie-Jeanne gehört genau zu dieser Kategorie von Volksnamen.
Lange Zeit war es nicht immer einfach, offen über Cannabis zu sprechen. Spitznamen dienten manchmal dazu, Verbote zu umgehen oder die Pflanze anzusprechen, ohne sie direkt zu nennen.
Die Verwendung eines Codeworts ermöglichte es, diskret zu bleiben und gleichzeitig von bestimmten Personen verstanden zu werden. Auf diese Weise haben sich auch bildhafte Ausdrücke in der Populärkultur etabliert.
Das Wort „Marijuana“ taucht im englischsprachigen Raum Ende des 19. Jahrhunderts in früheren Formen auf
wie Marihuana oder Mariguana. Dieser Name soll aus Mexiko stammenstammen, wo Cannabis bereits seit der Einführung der CBD-Blüten durch die Spanier bekannt war.
Der Begriff verbreitete sich anschließend nach und nach in den Vereinigten Staaten. Zuvor verwendeten die Englischsprachigen eher die Begriffe Cannabis oder hemp , um die Pflanze . Mit der Einführung des Begriffs „Marijuana“ markiert somit eine bedeutende lexikalische Veränderung.
Wenn ein Fremdwort in eine andere Sprache übernommen wird, verändert es sich oft. Die Laute ändern sich, die Schreibweise entwickelt sich weiter, die Aussprache wird vereinfacht.
In diesem Fall sind viele der Meinung, dass Marihuana mit zwei bekannten englischen Frauennamen in Verbindung gebracht wurde: Mary und Jane.
Der Übergang von Marihuana zu Mary Jane scheint für das englischsprachige Ohr gut zu klingen. Dies ist eine beliebte und umgangssprachlichere Art, ein Fremdwort zu übernehmen und es an die eigene Kultur anzupassen.
Der Spitzname Mary Jane taucht Mitte des 20. Jahrhunderts in der amerikanischen Presse auf neben zahlreichen anderen Bezeichnungen für Cannabis.
Zu dieser Zeit gab es für die Pflanze bereits eine ganze Reihe von alternativen Bezeichnungen. „Mary Jane“ wurde so zu einem der vielen Slangbegriffe, die in bestimmten kulturellen und urbanen Kreisen verwendet wurden. Dieser einfache und einprägsame Klangfarbe hat wahrscheinlich ihre Verbreitung begünstigt.
Der Abschnitt von Mary Jane zu Marie-Jeanne wirkt fast selbstverständlich. Wenn ein englischer Ausdruck in den französischsprachigen Sprachgebrauch übergeht, wird er manchmal übersetzt oder französisiert.
Aus Mary wird Marie. Aus Jane wird Jeanne. Das Ergebnis behält dieselbe Klangfülle bei und klingt für ein französisches Ohr gleichzeitig sofort vertraut.
Der Spitzname funktioniert auch, weil er wie ein vollständiger Vorname klingt. Wenn „Marie-Jeanne“ verleiht dem Ganzen einen lockeren, manchmal ironischen Unterton. Diese Art von Formulierung kommt im Alltagssprachgebrauch oft gut an.
Das gleiche Phänomen lässt sich auch bei anderen umgangssprachlichen Ausdrücken beobachten, die auf erfundenen Vornamen oder Wortspielen basieren.
Der Erfolg eines Wortes hängt nicht nur von seiner historischen Herkunft ab. Er hängt auch von seiner Fähigkeit, sich leicht zu verbreiten.
Wie viele Begriffe rund um Cannabis hat sich „Marie-Jeanne“ vor allem mündlich verbreitet. Musik, Gespräche, Volkshumor, das Internet – oft sind es diese Kanäle, die diese Art von Vokabular am Leben erhalten.
Die am weitesten verbreitete Theorie bringt Marihuana mit Mexiko und mit Formen in Verbindung, die dem Maria und Juana. Diese Erklärung ist im kollektiven Bewusstsein weit verbreitet, da sie dem historischen Kontext der Verbreitung des Wortes zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Sie wird jedoch von Linguisten nach wie vor diskutiert.
Einige Hypothesen verweisen auf Einflüsse aus chinesischen Gemeinschaften, die sich im Westen Mexikos niedergelassen hatten. Ähnliche Klangkombinationen könnten sich zu Marihuanaentwickeln.
Diese Überlegungen sind zwar rein spekulativ, doch sie belegen, dass Wörter mit den Völkern wandern. Wenn sich verschiedene Kulturen begegnen, vermischen sich auch die Sprachen. Eines ist sicher: Mama Kana liebt die „Marie Jeanne“ in all ihren Formen und unter all ihren Bezeichnungen!